Konfliktklärung

Mitarbeiterfrust & massiver Ressourcenverlust

Nicht geklärte Konflikte lassen Mitarbeiter allzu oft innerlich kündigen, ihre Arbeit versteckt oder offen verweigern, (ver)führen sie weiterhin dazu, ihre Arbeit zu boykottieren - bis hin zum aktiven, vorsätzlichen Sabotieren.

Dadurch verlieren Sie als Unternehmenslenker, Teilhaber, Investor oder als Führungskraft

  • Zeit!
  • Kunden
  • Geld (auch durch Diebstahl, Veruntreuung, Geheimnisverrat etc.)
  • kostbares unternehmerisches Wissen
  • gute / sehr gute Mitarbeiter
  • Innovationen
  • Ideen
  • Zeit - viel Zeit!
  • Produkte
  • die eigene Gesundheit (Burn-Out etc.)
  • Freunde, Bekannte, Verwandte
  • Zeit - viel, viel Zeit!
  • etc. - etc.

Wussten Sie, dass bis zu 13% aller Mitarbeiter täglich aktiv gegen das eigene Unternehmen arbeiten? Tendenz steigend! Weil sie frustriert, wütend, verängstigt und misstrauisch geworden sind. Grund dafür ist meist ein respektloser und verantwortungsloser Umgang untereinander, gepaart mit einer katastrophalen Kommunikationskultur im Unternehmen.

Die Ursachen und Motive, sowohl der Konflikte als auch des jeweiligen Verhaltens, werden nur selten analysiert. Grund: „Für so etwas haben wir keine Zeit!”. Andererseits wollen sie nicht sehen dass ein Großteil der täglichen, operativen Arbeitszeit damit verbracht wird, Fehler zu beheben die durch Konfliktklärung hätten verhindert werden können.

Hier zeigt sich der berühmte Teufelskreislauf als auch der Irrsinn häufiger, unternehmerischer Entscheidungen.

Wofür entscheiden sich für gewöhnlich Unternehmen in solchen Fällen?

Neue Strategien, Umstrukturierungen, Outsourcing oder Fusionen, die das Unternehmen effektiver und effizienter machen sollen.

Die hier aufgeführten Lösungsmöglichkeiten sind teuer, aufwändig und führen in 80% der Fälle nicht zum Erfolg. Schuldige sind schnell gefunden:  veränderte Marktlage, Wirtschaftskrise (wird sehr gern angeführt) oder, oder, oder. Gründe finden sich mannigfach - wirklich Ursachen nur selten.

Im Außen wird gesucht - statt…

…interne Konflikte zu klären, Quellen der Ursachen aufzudecken und mutvoll einen Prozess zu etablieren, der „allen” das (Zusammen)- Leben und gemeinsame Arbeiten erleichtert, um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Oder es erst gar nicht auf „Eisbergkurs” lenkt.

Was zudem getan wird?

Es werden Seminare gesucht, gebucht und besucht. Vom Konfliktmanagement über Motivationsschulungen bis hin zu Zeitmanagement wird genommen, was Verbesserung verspricht. Diese Seminare sind teuer, voller theoretischer, im Seminarraum gut funktionierender Lösungen, die von der „Power-Point-Präsentation” in den Arbeitsalltag übertragen werden sollen. Fatal dabei ist jedoch, dass sich die dort vorgeführten Lösungen in der Realität allzu oft als unbrauchbar erweisen.

Unbrauchbar, weil sie die Komplexität des Systems Ihres Unternehmens, der darin arbeitenden Menschen, der unternehmerischen Kultur nicht erfassen können. Die Konflikte, um die es geht, spielen sich jedoch in komplexen, widersprüchlichen, unlogischen, emotional aufgeladenen, hektischen, angstvollen, misstrauischen und respektlosen Situationen und Zusammenhängen ab und können somit nicht pauschal gelöst werden. Mehr wird und kann in Seminaren aber nicht angeboten werden. Der Versuch über ein Konfliktmanagement-Seminar Lösungen herbeizuführen, ist und bleibt Zeit- und Geldverschwendung.

Grundsätzliches und Lösungsansätze!

Es gibt keine konfliktfreie Welt, keine konfliktfreie Firma, keine konfliktfreien Menschen. Stattdessen gibt es Lösungen, die im System selbst erarbeitet werden können.

Unsere Erfahrungen zeigen, dass effektive, operativ umsetzbare Lösungen von Unternehmen selbst gar nicht mehr gesehen werden (hier wirkt die ebenso berühmte „Scheuklappe”).

Das übliche (Fehl-)Verhalten!

Es sind die Unternehmen, die ihre eigenen Mitarbeiter nicht kennen, sie kaum oder gar nicht informieren, hinter verschlossenen Türen agieren und in katastrophaler Kommunikationsmanier Informationen zurückhalten.

Was passiert in der Folge?

Der „Flurfunk” verbreitet schnell Meldungen jeglicher Couleur.

Was entsteht?

Neue Konfliktfelder, neue Konflikte, die sich weiter und weiter entwickeln und bald das gesamte Unternehmen vernebeln.

Was wird dann gemacht?

Ja. Richtig. Der Unternehmensberater kommt. Was machen diese immer wieder gerne? Umstrukturieren (weil wir das so lange nicht hatten), Personal entlassen (weil die Kosten runter müssen) und dann gehen sie wieder. Kennen sie das Unternehmen? Nein. Sie kennen Zahlen, Daten und Fakten - und diese allzu oft nur ungenau.

Was sie nicht kennen und auf dem von ihnen eingeschlagenen Lösungsweg meist nicht beachten, ist die Seele des Unternehmens, wie das „System Unternehmen” überhaupt funktioniert, wie es „atmet” und wie es täglich „lebt”. Wie sollen sie dann herausfinden wie Ihr Unternehmen „überleben” kann?

Wenn Sie als Inhaber oder Geschäftsführer Ihr Unternehmen besser und gesünder aufstellen wollen, dann beginnen Sie damit, die internen Konflikte aufzuklären und aufzulösen. Gehen Sie davon aus, dass sich Ihre Verluste um ein vielfaches verringern werden.

Zeit und Mut!

Ihnen fehlt der Mut? Das kennen wir gut. Uns fehlt der Mut nicht, denn wir leben davon, Konflikte aufzudecken, aufzuklären, sie aufzulösen und Ihren Mitarbeitern Mittel und Möglichkeiten, Verhaltensweisen und Maximen mit auf den Weg zu geben, damit sie diese „tatsächlich dauerhaft” anwenden können. Mangelnde Zeit oder zu wenig Budget für Weiterbildung ist kein stichhaltiges Argument, nicht mit der Konfliktklärung zu beginnen. Es ist lediglich eine Schutzbehauptung, nicht am Status Quo zu rütteln.

Was wollen die Unternehmen deshalb am liebsten?

Schnelle, möglichst preiswerte Lösungsvorschläge.  In der Umsetzung wollen sich die Führungsebenen oft nicht beteiligen - dafür haben sie ja den Fachmann von außen - dem dann auch die Schuld im V-Fall zugeschoben werden kann. Es liegt Führungskräften oft fern, sich wirklich mit dem zu beschäftigen, was am Ende für Ihr Unternehmen wichtig ist - mit Ihren Mitarbeitern.

Warum gelingt es nicht?

… oder kaum einer  Führungskraft oder einem Unternehmen Konflikte dauerhaft zu minimieren bzw. eine Kultur zu schaffen, in der Konflikte mutvoll und offen aufgedeckt, angesprochen und damit gelöst werden.

Es liegt an:

  1. dem niemals endenden Prozess der persönlichen Entwicklung, der mit einher geht und gefürchtet, nicht diszipliniert und konsequent immer und immer wieder betrachtet werden muss.
  2. daran, dass methodisches Lernen von brauchbaren, alltags- und praxistauglichen Modellen nicht immer wieder geübt wird.
  3. daran, dass die menschliche Reife zu selten beachtet wird und immer wieder aus hierarchisch-fachlicher Sicht ein „entweder oder” Denken vorherrscht, statt ein hierarchisch-fachlich-menschliches „sowohl als auch” Denken zu beachten.
  4. daran, dass die hier aufgeführten Punkte nicht als miteinander verbundene Elemente gesehen werden, die alle berücksichtigt und aufeinander abgestimmt werden müssen.
  5. und immer wieder der Fehler gemacht wird, dass Konflikte in externen Seminaren besprochen werden sollen, ohne echten Bezug aller beteiligter Elemente
  6. oder dass Konflikte schnell, mal eben nebenbei und ohne weitere Kosten beseitigt werden sollen (Motto: „Red’ doch einfach mal…!)
  7. und letztlich die tägliche Ausrede: wir haben keine Zeit für so was und viel zu viel zu tun - der „Laden muss schließlich laufen!”
Was sollte endlich getan werden?

Die Konfliktklärung sollte als oberste Aufgabe mit A-Priorität auf die Liste der Unternehmensziele gesetzt und dieses Ziel mit dem entsprechenden Prozess mutvoll, konsequent und diszipliniert verfolgt werden.

Mit einer menschlich-verständnisvollen, kontinuierlich ernstgemeinten Konfliktklärung schaffen Sie sich eine wirkungsvolle Möglichkeit, Ihrem Unternehmen die Ihnen zugefügten Verluste und Schäden zu minimieren oder im Idealfall ganz zu beseitigen. Die Konfliktklärung versteht sich dabei als Teil einer interdisziplinären Handlungskette, die in direkter Verbindung zu den sonstigen operativen und strategischen Maßnahmen steht.

Irrsinn! Wahnsinn! Unmöglich!

… sind die Aussagen der meisten Teilnehmer zu den Lösungsvorschlägen der in ermüdenden, langatmigen und zu theoretischen Power-Point-Seminaren, die vor allem mit lustigen Balleinlagen und aufmunternden Übungen versuchen, die Teilnehmer wach und interessiert zu halten.

Es ist definitiv unmöglich, unternehmerische Konflikte sowohl personeller als auch operativer Art in einem Seminar oder einer Seminarreihe effektiv, effizient und dauerhaft zu klären oder zu lösen. Das sind meine Erfahrungen - sowohl als Teilnehmer solcher Seminare als auch Dozent und systemischer Coach und Ausrichter solcher Seminare.

Kein nfn-management Konfliktmanagement-Seminar mehr!

Ich bin stets ohne Ballspiele, Hallo-Wach-Übungen oder langatmige und ermüdende Power-Point-Präsentationen ausgekommen. Das Feedback meiner Teilnehmer lautete stets: „Ist es schon vorbei? Es war sehr interessant, kurzweilig und ich habe viel gelernt. Aber es wird schwer, dies nun in das tägliche Arbeitsumfeld umzusetzen!”.

Diese Aussagen haben mich dazu bewogen, effektiver und effizienter, auftrags- und kundenorientierter zu arbeiten. Das Ergebnis meiner Überlegungen:

  1. Keine Seminare oder Seminarreihen mehr, weil es für meine Auftraggeber und Kunden nicht effektiv ist.
  2. Konfliktklärung und Konfliktlösung nur noch als einen internen, gemeinsamen Prozess anzubieten, der es meinen Auftraggebern als auch mir selbst erlaubt, die erwarteten und benötigten Erfolge herbeizuführen, erleben und genießen zu können (vgl. PDF Prozessbegleiter 2009).